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Technische Expertise und Kooperation sorgt für die Sicherheit von Europas Gasflüssen

Grenzübergreifende Zusammenarbeit: WINGAS TRANSPORT lädt zur 10. Internationalen Dispatcherkonferenz

Kassel. Technik-Experten aus vier Ländern, die entlang der Transitleitung Jamal Europa zusammen arbeiten, kommen in dieser Woche zu einem Arbeitstreffen in Deutschland zusammen. Ziel der Internationalen Dispatcherkonferenz ist die Planung und Koordination von Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an der 4.200 Kilometer langen Pipeline. Die Spezialisten, die mittels modernster Informationstechnologien die Leitungssysteme überwachen und die Gasmengen steuern, stellen auf technischer Ebene den reibungslosen Transport der Gasflüsse in Richtung Westeuropa sicher. Die grenzüberschreitende Kooperation, an der Dispatcher aus Russland, Weißrussland, Polen und Deutschland teilnehmen, besteht seit Fertigstellung der Jamal Europa im Jahr 1999 und wird jährlich durch einen Erfahrungsaustausch und die Verabschiedung eines verbindlichen Protokolls besiegelt. Anlässlich der 10. Internationalen Dispatcherkonferenz hat in diesem Jahr WINGAS TRANSPORT zum Treffen eingeladen.

Den steigenden Stellenwert der Jamal Europa für die Versorgungssicherheit Westeuropas betont Dr. Christoph von dem Bussche, Geschäftsführer der WINGAS TRANSPORT: „Während der Erdgastransit durch die Ukraine im Winter 2008 stockte, war die Jamal Europa voll ausgelastet, und die Kunden in Deutschland und Nordwesteuropa konnten im vollen Umfang versorgt werden. Unsere Kooperation zeigt einmal mehr, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf privatwirtschaftlicher Ebenen funktioniert – und das bereits seit zehn Jahren.“

Die Jamal-Europa-Leitung verbindet die großen Lagerstätten in Sibirien mit den Kunden in Europa. Mit einer Länge von 4.200 Kilometern und einem Durchmesser von 56 Zoll (etwa 1,4 Meter) ist sie eine der Hauptschlagadern des russisch-europäischen Erdgassystems. Seit dem Jahr 2000 stieg die Transportkapazität von 12,7 Milliarden auf über 33 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Das entspricht einem Fünftel aller russischen Erdgaslieferungen nach Westeuropa.

Die Pipeline führt von der russischen Jamal-Halbinsel durch Russland (etwa 2.800 Kilometer) über Weißrussland (575 Kilometer) und Polen (680 Kilometer) bis nach Deutschland. Um die Zusammenarbeit zwischen den Ländern und den beteiligten Partnerunternehmen Gazprom (Russland), Gazprom export (Russland), Beltransgaz (Weißrussland), Europolgaz (Polen) und WINGAS TRANSPORT (Deutschland) sicherzustellen, wurde in den vergangenen zehn Jahren ein gemeinsames Dispatching-Kommunikationssystem aufgebaut, das die Basis für die erfolgreiche Kommunikation an der Jamal-Europa-Leitung bildet.

PI-09-05 - 15.09.2009

Kontakt:
Stefan Leunig
Telefon +49 561 301-3301
Fax +49 561 301-1321
pressewingas-transport.de
 
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Die Jamal-Europa-Pipeline



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